Mittwoch, 11. Januar 2017

Festival Drakensberge


Wie ja schon geschrieben hatten wir nach langer Planung endlich alles organisiert und konnten wenigstens 1 Tag das Festival miterleben. Es gab leckere Essensstände und ein bisschen Hippie Kunst. Morgens haben wir unser Zelt zusammen mit dem Südafrikaner Mias aufgestellt, der es uns ja freundlicher Weise ausgeliehen hat. Das Wetter wurde immer bedeckter und zwischen durch hat es leider immer mal wieder geregnet.




Auf den 4 verschiedenen Bühnen haben Südafrikanische Bands gespielt. Da wir keine Ahnung von den unterschiedlichen Bands hatten, sind wir einfach immer dort hin, wo es uns gerade am besten gefallen hat. Meistens waren wir aber auf der Regenbogen Bühne beim See.






Da es der 1. Tag vom Festival war, war noch nicht ganz so viel los, die Stimmung aber dennoch nicht schlecht.




Geschlafen haben wir dann auf zwei Decken im Zelt. Wobei an viel Schlaf eh nicht zu denken war, da wir um 5 Uhr schon fertig sein mussten für den Transfer nach Johannesburg.

6 Stunden später sind wir in Joburg Downtown angekommen. Schon ein bisschen unheimlich. Doch das Hostel wo wir waren hat uns richtig gut gefallen. Es war glaube mal ein altes Industriegebäude. Von innen aber sehr gemütlich gemacht. Es hatte einen kleinen Hinterhof, in dem man nett sitzen konnte. Wir sind aber gleich ins Bett gefallen und nur kurz zum Abendessen aufgestanden und danach gleich zurück ins Bett. Denn am nächsten Morgen sollte es um 5 Uhr schon zur Safari gehen, das hieß 4.15 Uhr aufstehen...





Freitag, 6. Januar 2017

Tugela Falls


Nach einer weiteren Nacht mit nicht ganz so viel Schlaf ging es wieder früh raus zum nächsten Tagesausflug. Diesmal standen die Tugela Falls (der zweithöchste Wasserfall der Welt an). Mit einer etwas größeren, dafür aber lustigeren Gruppe ging es mit dem Bus wieder 1,5 h diesmal auf einen Parkplatz in den Bergen von wo aus unsere Wanderung starten sollte: 13 km,3000 Meter, Himmelsleitern zum klettern.



Das Wetter war anfangs echt nicht so gut, manchmal konnte man die Hand vor Augen nicht sehen und es war sowas von kalt! Nach den ersten 2 h stand das anstrengenste Stück an. Wir mussten 260 Meter auf Steinen und Geröll eine Felsspalte hoch klettern. Ich kann nur sagen: verdammt anstrengend! Ich war die 2. die oben an kam, doch leider war es mal wieder zugezogen und man konnte nichts sehen. Deshalb gab es erstmal lunch für alle und eine lange Pause. das Wetter dort obn war unberechenbar: manchmal ist es für 10 Sekunden aufgezogen, doch bis man die Kamera in der Hand hatte, war es schon wieder weiß vor den Augen. Wenn man jedoch was sehen konnte, war der Ausblick traumhaft schön.








Verrückt zu wissen, dass es neben einem 1 km senkrecht in die Tiefe geht. In Deutschland wäre dort mit einem Hochspannungszaun alles abgesperrt, in Südafrika kann man sich an die Kante stellen und ein Foto machen.

Nach der Pause ging es weitere 30 Minuten über das Plateau bis zu unserem Ziel: dem Tugela Fall. 1 km geht er in die Tiefe. Sehr faszinierendes Naturschauspiel. Dort haben wir nochmal eine kleine Pause eingelegt und haben zwei Besothen (die Menschen aus Lesotho) getroffen und kurzerhand mit ihnen ein Fotoshooting veranstaltet.







Zurück ging es dann noch einmal 3 Stunden, wobei das Wetter ständig wechselte. Ein Glück haben wir den vorhergesagten Hagel und das Gewitter nicht mitbekommen. Über die Himmelsleitern wurde der größte Hohenunterschied zurück gelegt. Sowas wäre in Deutschland auch nur mit der besten Kletterausrüstung zugelassen. Hier gibt es einfach gar nichts. Es ist aber alles gut gegangen.



Zurück am Parkplatz kam dann nochmal schön die Sonne raus, sodass wir auch endlich mal sehen konnten, wo wir morgens entlang gewandert sind.


Total müde vom Tag, haben wir bei uns am Hostel dann noch den Sonnenuntergang am Damm genossen und sind dann müde in die Betten gefallen.





Mittwoch, 4. Januar 2017

Lesotho


Um 6 Uhr klingelte der Wecker und nach einem kurzen Frühstück ging es mit dem Bus und unserem Guide 1,5 h zur Grenze von Lesotho.

Wer das kleine Land nicht kennt: Lesotho ist ein eigenständiges aber sehr armes Land was komplett von Südafrika umrandet wird. Auf der Karte sieht es aus wie ein Kreis im nordöstrlichen Südafrika. Mussten dann erstmal ausreisen, haben dort einen Einreisestempel bekommen und sind dann noch circa 15 Minuten ins Land gefahren. Die Hauptverkehrsstraße war ein Witz. Sowas bezeichnet man in Deutschland nicht mal als Acker. So viele Löcher und Unebenheiten waren in dieser Sand-Stein-Gras-Straße.

An einer Schule die von unserem Hostel unterstützt wird, haben wir von dem Lehrer einen kleinen Crashkurs über Lesotho bekommen und ein paar Wörter gelernt.

Von dort aus sind wir auf einen kleinen Spaziergang zu alten Höhlenmalereien der San Buschmänner gegangen und hatten von dort oben einen schönen Blick ins Tal.






Danach sind wir noch zu einer Heilerin gefahren der wir ganz viele Fragen stellen konnten, die für uns übersetzt wurden. War sehr interessant an was manche Menschen alles glauben. Für uns Europäer war das alles ein bisschen sehr abgefahren und schon ein bisschen unglaubwürdig. Ich vertraue da eher der Schulmedizin.


Als keine Stärkung haben wir bei dem Lehrer im Haus zum Abschluss das typische Essen: Meisbrei und Spinat/Kohl probieren dürfen was die Besothen 365 Tage im Jahr zum Frühstück, Mittag und Abendessen essen. Ganz schön langweilig hat das geschmeckt.


Um 17 Uhr waren wir dann tot müde zurück im Hostel und sind nach dem Abendessen gleich ins Bett gefallen, denn am nächsten Morgen wartete schon der nächste Tagesausflug auf uns, bei dem wir 13 km gewandert sind und auf 3000 Metern waren. Dazu aber mehr im nächsten Blog.