Tugela Falls
Nach einer weiteren Nacht mit nicht ganz so viel Schlaf ging es wieder früh raus zum nächsten Tagesausflug. Diesmal standen die Tugela Falls (der zweithöchste Wasserfall der Welt an). Mit einer etwas größeren, dafür aber lustigeren Gruppe ging es mit dem Bus wieder 1,5 h diesmal auf einen Parkplatz in den Bergen von wo aus unsere Wanderung starten sollte: 13 km,3000 Meter, Himmelsleitern zum klettern.
Das Wetter war anfangs echt nicht so gut, manchmal konnte man die Hand vor Augen nicht sehen und es war sowas von kalt! Nach den ersten 2 h stand das anstrengenste Stück an. Wir mussten 260 Meter auf Steinen und Geröll eine Felsspalte hoch klettern. Ich kann nur sagen: verdammt anstrengend! Ich war die 2. die oben an kam, doch leider war es mal wieder zugezogen und man konnte nichts sehen. Deshalb gab es erstmal lunch für alle und eine lange Pause. das Wetter dort obn war unberechenbar: manchmal ist es für 10 Sekunden aufgezogen, doch bis man die Kamera in der Hand hatte, war es schon wieder weiß vor den Augen. Wenn man jedoch was sehen konnte, war der Ausblick traumhaft schön.
Verrückt zu wissen, dass es neben einem 1 km senkrecht in die Tiefe geht. In Deutschland wäre dort mit einem Hochspannungszaun alles abgesperrt, in Südafrika kann man sich an die Kante stellen und ein Foto machen.
Nach der Pause ging es weitere 30 Minuten über das Plateau bis zu unserem Ziel: dem Tugela Fall. 1 km geht er in die Tiefe. Sehr faszinierendes Naturschauspiel. Dort haben wir nochmal eine kleine Pause eingelegt und haben zwei Besothen (die Menschen aus Lesotho) getroffen und kurzerhand mit ihnen ein Fotoshooting veranstaltet.
Zurück ging es dann noch einmal 3 Stunden, wobei das Wetter ständig wechselte. Ein Glück haben wir den vorhergesagten Hagel und das Gewitter nicht mitbekommen. Über die Himmelsleitern wurde der größte Hohenunterschied zurück gelegt. Sowas wäre in Deutschland auch nur mit der besten Kletterausrüstung zugelassen. Hier gibt es einfach gar nichts. Es ist aber alles gut gegangen.
Zurück am Parkplatz kam dann nochmal schön die Sonne raus, sodass wir auch endlich mal sehen konnten, wo wir morgens entlang gewandert sind.
Total müde vom Tag, haben wir bei uns am Hostel dann noch den Sonnenuntergang am Damm genossen und sind dann müde in die Betten gefallen.
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