Dienstag, 6. Dezember 2016

Mossel Bay


hier stand für uns nur eine Nacht an, denn es gibt hier nicht so viel zu tun. Doch es gab eine super Unterkunft die wir uns nicht entgehen lassen wollten. Es war ein alter Zug der direkt am Strand steht und zu einem Hotel umgebaut wurde.

Da es echt nicht teuer war, haben wir uns mal ein Doppelzimmer gegönnt. Gerade einmal 15 Euro pro Person mit Frühstück. Für eine Zug war das Zimmer mit angrenzendem Bad sogar echt groß.


Da wir erst nachmittags ankamen haben wir uns auf in den kleinen Ort gemacht und ein super süßes Cafe gefunden. Dort wird alles frisch hergestellt und es hatte einen Vintage Stil.
Den Nachmittag haben wir einfach mal nichts gemacht. Ich lag im Bett mit Meerblick und Viola lag am Strand.

Den Abend haben wir gemütlich an der Bar ausklingen lassen, von der man den leeren Strand und das rauschende Meer sehen konnte. Hätte auch im Karibik Urlaub sein können ;-) Haben uns mit zwei deutschen Schwestern unterhalten. Die eine studiert in Südafrika und die andere in Neuseeland. War für mich total inspirierend, weil ich so darin bestätigt wurde dort hin zu gehen wo es mich hin zieht.



Unsere Nacht haben wir bei Meeresrauschen verbracht und am Morgen konnten wir vom Bett aus die Segelboote auf dem Meer sehen und die Sonne schien uns auf die Nase. Total schön.


Zum einer Tasse Kaffee und selbst gemachten Zimtschnecken ging es nochmal zurück in das tolle Cafe wo ich neben her viel an Blogbeiträgen und Fotos gearbeitet habe. Ja, das kostet mich immer viel Zeit und wenn wir so viel unterwegs sind, kommen wir manchmal echt lange zu nichts anderem weil wir abends müde ins Bett fallen.





Um 14 Uhr kam dann der Baz Bus und nach 2 Stunden Fahrt waren waren wir auch schon in Wilderness im Beachhouse, eine meiner Lieblingsunterkünfte bis jetzt!

Freitag, 2. Dezember 2016

Hermanus


Nach ca 2 h Fahrt von Kapstadt aus kamen wir in dem schönen Küstenort Hermanus an. Mit dem Baz Bus hat alles super geklappt und er war gut in der vorgegebenen Zeit. Das Hostel war das HERMANUS Backpackers, was uns echt gut gefallen hat, das es wie ein großes Familienhaus eingerichtet war. Einen Hund und zwei Katzen hatte es auch und das Personal war richtig nett. Unser 7 er Zimmer hatten wir in der 1. Nacht nur einem netten Herrn aus Israel teilen müssen.

Wir haben uns gleich auf den angrenzenden Cliff Walk gemacht der insgesamt 12 km lang ist. Super super schön war es dort. Wir sind ca 4 km in eine Richtung gelaufen und haben unterwegs in einem echt süßen Cafe zu Mittag gegessen. An einem Strand haben wir noch Muscheln gesammelt und sind dann gemütlich zurück spaziert. Tolle Aussicht und richtig stürmisches Meer.











Nach einer sehr entspannten Nacht haben wir uns auf eine Wanderung zu einem Weingut gemacht. dort gibt es eine Straße in die Berge wo es viele verschiedene Weingüter hat und man kann sogar mit einem Hop on Hop off Bus von einem zum anderen fahren. Wir wollten aber wandern und auf Empfehlung von Steffi (hier nochmal Danke für die vielen tollen Insider) haben wir uns das "Sumaridge" als Ziel gesetzt. Der Weg war ein Mountainbike Trail der an einem kleinen Bach über viele Brücken und kleine bewaldete Flächen in die Weinberge hinauf führt. Trotz 10 km die wir hoch gelaufen sind, war es überhaupt nicht anstrengend.

Das Sumaridge Gut war ein Traum aus einem Reisemagazin. Wie auf Werbefotos nur in echt! Viola hat dann dort eine Weinprobe gemacht die echt günstig war. 6 Weine für 60 Rand das sind ca 4 Euro. Zusammen haben wir dann noch eine Käseplatte geteilt die wunderschön angerichtet war und es gab noch eine große Flasche Wasser dazu. Alles zusammen mussten wir am Ende nicht einmal 12 Euro zahlen. In Deutschland hätte man alleine für die Location schon 20 gezahlt ;-) Also mal wieder ein richtig guter Geheimtipp.











Nun standen noch 10 km Heimweg an. Ein bisschen müde aber total begeistert von dem Tag kamen wir gegen 16 Uhr zurück ins Hostel und konnten 1 h entspannen. Denn dann ging es noch zum Yoga. (Wir dachten wenn schon Sport dann auch den ganzen Tag ;-) ) Es wurde vom Hostel angeboten und wir mussten nur einmal über die Straße in ein Nachbarhaus. Dort war am Pool schon alles für uns hergerichtet. Der Lehrer "John" war auch ein Weltreisender der viel in Südamerika unterwegs war. Eine richtig gute Yogastunde mit einem guten Mix aus: aufwärmen, Übungen, Entspannung, Meditation und Atmung. Am Ende hat er noch ein Stück Holz angezündet was er aus dem Amazonas mitgebracht hat. Genialer Duft kann ich nur sagen.
Fix und fertig sind wir in unser Zimmer gekommen, wo gerade eine Familie( Vater aus der Schweiz und die Kinder beide ca 20 Jahre aus Südafrika) Weihnachten vor gefeiert haben und Geschenke ausgepackten. Wir wurden auf Schweizer Weihnachtsschoki eingeladen. mhhhhh. Der Sohn hat eine LED Lichterkette bekommen, die wir kurzerhand im Zimmer aufgehängt haben. Zum 1. Mal kamen wir ein bisschen in Weihnachtsstimmung!

Geschlafen haben wir wie Babys da wir so müde von 20 km wandern und Yoga waren. Gestern morgen ging es mit dem Baz Bus nach Mossel Bay

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Kap der guten Hoffnung

Montag morgen stand das MUST DO an, wenn man in Kapstadt ist. Nelson, ein Brasilianer aus unserem Hostel hatte einen Mietwagen und da er die Tour nicht alleine machen wollte hat er gefargt ob wir mit ihm kommen wollen. Perfekt für uns, denn wir wollten keine Tour für 70 Euro machen und dann in einem großen Reisebus ans Kap fahren. Wir haben noch zwei andere Deutsche: Tanja und Christoph eingepackt und dann ging es morgens um 7 schon los. Man kann das Kap von beiden Richtungen her umfahren. Wir haben einen Frühstücksstop in Mueizenberg in einem coolen Surfercafe direkt am Strand eingelegt. Dort stehen auch die bunten Stradhütten, die man auf jedem Südafrikareiseführer findet.




Von dort ging es über Simonstown zum Boulders Beach wo wir freilebende Pinguine beobachten konnten. Für den Hauptstrand musste man 70 Rand eintritt zahlen, deshalb sind wir nur an den öffentlichen Bereichen gegangen, haben aber auch dort einige gesehen.

Über eine traumhaft schöne Küstenstraße sind wir dann zum Eingang des Nationalparks gefahren und haben hin und wieder eine Fotopause gemacht. Das Wetter war genial und unser blauer Flitzer kam gut zur Geltung ;-)






Im Nationalpark selbst haben wir an allen möglichen Parklplätzen gehalten und sind von dort aus immer auf kurze Spaziergänge gegangen. Meistens waren wir echt für uns und die Landschaft war wunderschön.



Nächster Stop war dann das Kap selbst. Dort wo jeder Tourist mal gewesen sein muss wenn er in Südafrika ist. Demendsprechend voll und überlaufen von Reisebussen war es auch. Wir sind nur einmal kurz auf den Leutturm rauf gelaufen um ein Bild zu machen und am Kap der guten Hoffnung ( dem typischen Schild) haben wir nur für ein Beweisfoto gehalten, da es uns einfach zu touritisch war. Aber was richtig cool war, wir haben Daniel und Jessi nochmal getroffen, die Reiseblogger mit denen wir auf dem Lions Head waren. Ich hoffe ihr habt alle brav das Video angeschaut! Wir kommen übrigens nochmal in einem vor ;-)





Danach haben wir den Nationalpark auch schon verlassen und uns auf die andere Seite des Kaps auf den Heimweg gemacht, denn wir wollten noch am Long Beach in Nordhook. Der Strand war richtig richtig schön und auch echt nicht voll. Wir haben uns einige Snacks gekauft und dort ein Picknick gemacht und einfach mal relaxed, da wir vormittags echt von Punkt zu Punkt gefahren sind um alles in einem Tag hin zu bekommen.


Unser letztes Ziel des Tages war der berühmte Chapmanspeak Drive. Eine Küstenstraße mit mega Ausblick auf den Lions Head, Tafelberg und das Meer, die zurück nach Kapstadt führt. Steffi (die Voltitrainerin aus Kapsadt) hat uns auch noch einen Insider gegeben. Wir sollten an einem Aussichtspunkt über die Absperrung klettern und dann links unten in eine kleine Höhle. Haben wir auch brav gemacht und einen tollen Blick gehabt.

Total müde waren wir gegen 19 Uhr zurück im Hostel wo wir erstmal packen mussten und uns ein kleines Abendessen gekocht haben. Auf dem Zimmer hat uns dann ein netter Österreicher noch auf ein Savanna und Bier eingeladen. um 23 Uhr haben wir es endlich ins Bett geschafft (wir schaffen es hier nie vor 23 Uhr und dann habe ich auch immer noch nie meine Beiträge hier oder mein Tagebuch geschrieben). Dementsprechend bin ich echt oft müde da wir meistens gegen 6.30 uhr aufstehen müssen. So auch am Dienstag, denn um 8 Uhr hat uns schon der Baz Bus abgeholt der uns, in den nächsten 5 Wochen, von Hostel zu Hostel einmal quer duch Südafrika bringt. Nächste Stop HERMANUS...