Samstag, 14. Januar 2017

Krüger Nationalpark


Unsere letzte Station auf der Reise einmal durch Südafrika war der Krüger Nationalpark, ein Muss jeder Südafrika Reise.
Früh morgens um 5 Uhr wurden wir in unserem Hostel in Joburg abgeholt und es ging auf eine 6 stündige Fahrt. Mit uns waren noch ein Schweizer und zwei Holländerinnen auf Safari. Ziemlich cool eine Gruppe von nur 5 Leuten.
Auf dem Weg haben wir einen Stop beim Moholoholo Wildlife Center gemacht und haben dort eine Führung bekommen. Sie nehmen dort vor allem Tiere auf die durch Metallschlingen und Fußfallen verletzt wurden. War sehr interessant zu sehen. Viola durfte sogar einen Geier auf ihrem Arm landen lassen.


Am Nachmittag sind wir dann in unserem Camp angekommen was nur 15 km vor dem Orpen Gate des Parks liegt. Haben uns erstmal gemütlich eingerichtet und dann zusammen ein Braai gemacht uns gegenseitig vorgestellt und unsere Erwartungen für die nächsten Tage unserem Guide mitgeteilt.


Gemütlich saßen wir dann am Lagerfeuer und haben auf 24 Uhr gewartet, denn es war ja schließlich Silvester. Einen kleinen Zwischenfall hatten wir dann um 23.40 Uhr: ich wurde von einem Skorpion in den Zeh gebissen. Das tat höllisch weh. War aber nur ein brauner und kein Schwarzer, deshalb bestand keine Gefahr, sondern nur Schmerzen.
Um 24 Uhr haben wir dann alle typisch südafrikanisch mit einem Savanna angestoßen, uns ein Happy New Year gewünscht, in den Sternenhimmel über uns geblickt und uns daran erfreut, dass wir das neue Jahr an so einem tollen Ort beginnen dürfen.
Um 4.30 mussten wir dann schon wieder raus aus dem Bett, haben ein kleines Frühstück genossen und um 5.30 Uhr waren wir dann schon am Gate um in den Park zu fahren.
Wir waren keine 5 Minuten im Park, da haben wir vor uns eine große Ansammlung an Autos gesehen und sind natürlich gleich hin gefahren um zu sehen was es dort zu sehen gibt.

Ich konnte meinen Augen nicht trauen: da saß doch tatsächlich ein Leopard im Baum und hat sich von seiner Neujahrsparty ausgeschlafen. So ein tolles und hübsches Tier! Wer schon mal auf Safari war weiß, wie selten es ist einen Leopard zu sehen, denn diese Tiere haben eine so gute Tarnung und es gibt nicht mehr so viele von ihnen. Besser hätte das neue Jahr definitiv nicht starten können.



Den restlichen Tag haben wir dann nach allem anderen Ausschau gehalten. Wir haben auch einiges gesehen:
Giraffen, viele Elefanten, Nashörner, Gnus, Kudus, Steernbock...






Unser Gudie Goodman war ständig im Kontakt mit den anderen Guides. So bekamen wir die Infos wo wir zwei Löwen und Hyänen sehen können. Kurzerhand wurde die Mittagspause verlegt und stadtdessen Löwen geschaut. Wer mich kennt weiß, dass es neben Hunden meine absoluten Lieblingstiere sind.


Keine 2 km weiter konnten wir dann eine ganze Hyänenfamilie neben der Straße beobachten. Sie hatten sogar Babys. Hyänen zu sehen ist auch eher selten und nach meinem Nabimia Aufenthalt wo wir so viel an ihnen erforscht haben, habe ich sie erst recht lieben gelernt. Sind sehr lustige Tiere und es gibt nichts süßeres als ein fluffiges Hyänenbaby was einen mit großen schwarzen Augen anschaut.

 
Gegen 17 Uhr haben wir dann nach einem langen Tag den Park verlassen und im Camp Abend gegessen und am Lagerfeuer gesessen.
Am nächsten Morgen ging es wieder um 5.30 Uhr in den Park. Auch der zweite Tag war sehr erfolgreich und fing mit einer Gruppe von 6 Löwen an. man konnte sie zwar nur mit dem Fernglas beobachten, war aber trotzdem ein Highlight!
Unsere Gruppe mit der wir unterwegs waren, war auch echt toll. Wir haben uns so gut verstanden und es gab immer was zu lachen. Unser Guide hatte auch mega Spaß mit uns und hat gesagt, obwohl wir die 1. Gruppe das Jahres sind, wird es sehr schwer uns zu toppen. Sowohl menschlich, als auch an Glück was wir sehen durften.


Den letzten Abend sind wir in dem Reserve in dem das Camp liegt noch zum Damm gefahren wo wir eine Bar aufgebaut haben und den Sonnenuntergang angeschaut haben. Neben uns im Wasser haben 6 Nielpferde gespielt und über uns waren Billionen von Sternen.




Es war ein richtig schöner Abend zusammen mit der Gruppe. Haben natürlich noch tolle Fotos gemacht und sind dann im dunkeln mit einer großen Lampe zurück gefahren und haben nach nachtaktiven Tieren geschaut. War einfach eine unbeschreibliche Stimmung.


Den letzten Abend haben wir natürlich nochmal am Lagerfeuer verbracht und zusammen auf die letzten Tage zurück geschaut. Die Natur ist und bleibt einfach mein Wohlfühlort auf dieser Welt. Deshalb habe ich auch schon meine Rückkehr geplant, denn am 19.1. verlasse ich Afrika, da blieb nicht mehr viel Zeit, aber es hat geklappt, so viel kann ich schon mal verraten.
Auf dem Rückweg haben wir dann noch beim Blyde River Canyon gehalten und durften dort eine Stunde verbringen. Es ist der drittgrößte Canyon der Welt. Autemberaubender Blick von dort oben in den Canyon.





Nach 5 weiteren Stunden fahrt sind wir dann total müde in Joburg angekommen. 5 Nächte so gut wie kein Schlaf, dass musste erstmal aufgeholt werden. Wurde dann von meiner Gastfamilie abgeholt und habe mich so gefreut wieder zurück zu sein. Die Kids haben sich genau so gefreut und es war irgendwie wie nach Hause kommen.

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