Freitag, 25. November 2016

Fotos Bounce und Volti


Hier ein Nachtrag mit Bildern von Bounce ( der Trampolinarena) und von den letzten Trainings im Volti.













Viola und ich sind gestern gut in Kapstadt angekommen und das Hostel ist super. Haben heute auch schon viel erlebt, aber dazu kommt ein extra Blogbeitrag ;-)

Sonntag, 20. November 2016

Sonntag


Ich dachte ich nehme euch mal mit auf meinen Sonntag.

Geweckt werde ich morgens von meinem allerliebsten Hund in der Familie "Shelby". Dann wird erstmal eine ganze Weile gekuschelt bevor es runter zum Frühstück geht. Heute sind wir zum frühstücken mit der ganzen Familie zum Windmill Restaurant gefahren. Weil wir ja einen neuen Welpen haben, der gerade 12 Wochen ist und wir sie n alles gewöhnen wollen, haben wir sie und Shelby mitgenommen. Der neue Hund ist übrigens ein Mix aus Dogge und Irischem Wolfshund, wird also eher ein Pony. Ihr Name ist übrigens: Alessia ;-) die Kids haben sie nach mir benannt. Wir rufen sie aber meistens "Ali".


Während wir lecker gefrühstückt haben sind die Hundis herumgerannt und weil das für einen Welpen sehr anstrengend und aufregend ist, ist sie dann unter dem Tisch in einen tiefen Schlaf gefallen. Wir mussten sie sogar aus dem Restaurant tragen ;-)



Jetzt werden wir erstmal im Pool schwimmen gehen und später kommt Mel, eine sehr gute Freundin von mir, die in meinem Team voltigiert und wir gehen zu "Bounce", das ist eine riesige Trampolinarena!!!. Wir also sicher ein toller Tag.

Übrigens nur noch 4 mal schlafen und dann fliege ich nach Kapstadt und starte meinen Roadtrip mit Viola!!!

Donnerstag, 17. November 2016

Wochenende am Fluss


Letztes Wochenende waren Fifi und ich von den Blaauws wieder zu ihrem Ferienhaus am Fluss eingeladen. Ihr erinnert euch sicher, das war letztes Mal mein Abschlusswochenende in Südafrika.

Das Wetter hat auch halbwegs mitgespielt. Nur am ersten Tag hatten wir ein Unwetter mit Hagel, Sonntag war dann strahlend blauer Himmel und es war ziemlich heiß. Peter hat uns dann wider mit dem Tube aufs Wasser genommen. Es war wieder ein mega Spaß, nur mussten wir noch viel mehr aufpassen nicht runter zu fallen, denn das Wasser war durch di ganzen Stürme und Gewitter die wir in der letzten Woche hatten, komplett eklig braun.
Leider hat es auch den Baum mit der Schaukel beim Sturm zerlegt, sodass wir diesmal keine lustigen Fotos machen konnten. Einige vom tuben sind aber trotzdem entstanden.







An sonsten gibt es nicht so viel spannendes zu erzählen, denn der normale Alltag hat mich wieder. Morgens schlafe ich meistens lange, dann sitze ich viel am Laptop um meine Südafrika Reise mit Viola zu planen und nachmittags ist entweder Volti oder wir verbringen die Zeit am Pool. Im Volt selbst läuft es super. Es ist so schön wieder zurück im Team zu sein und zu hörn, dass jeder mich vermisst hat. Gemeinsam trainieren wir hart auf die Quali nächstes Jahr hin aber haben trotzdem jede Menge Spaß. Morgen gehe ich mit Mel zusammen für Bongani seine Lieblingsleggings kaufen ;-) unter der Bedingung dass er sie nächstes Jahr auf der Junior WM brav anzieht.
Mit Mel verstehe ich mich ziemlich gut. Am Sonntag gehen wir zusammen in eine riesige Trampolinarena. Wird bestimmt super.

Bei euch soll es ziemlich kalt sein habe ich gehört.... Also wir haben jeden Tag so zwischen 28 und 30 °C. Ich schicke euch allen aus der Ferne ein paar warme Sonnenstrahlen.

Übrigens ganz nebenbei bin ich jetzt schon seit 193 Tagen!!!!! aus Weltreise. Total krass wie schnell die Zeit vergeht.... schon fast Halbzeit. OHHHH NEEEEIN!!!!

Donnerstag, 3. November 2016


NEWS NEWS NEWS


Schon eine Woche ist der letzte Blog her und seitdem ist viel passiert. Es fing alles damit an, das der Transfer nach Harnas mehr als 2 h zu spät kam. Dann hatten wir auf halber Strecke auch noch einen platten Reifen am Anhänger und der Fahrer hatte kein Werkzeug um den Ersatzreifen überhaupt vom Anhänger ab zu bekommen. Also hielten wir alle Autos an die kamen und fragten nach Werkzeug. Gegen 17.30 kamen wir dann alle total müde von der Hitze auf Harnas an. Kein Welcome, gleich alles was teuer ist in den Safe einschließen, alle Formulare unterschreiben und nicht mal eine Person die sich uns mit Namen vorstellte. Darauf folgte eine 5 minütige Erklärung von einer Voluntärin, die lustlos eine Liste on ihrem Handy abgelesen hat... Ich war total geschockt, so ein Empfang war ich gar nicht gewöhnt. Das Abendessen folgte gleich. Uns wurde gesagt wie viel wir von was essen dürfen: Ein Löffel von den Nudeln und einen Löffel von der Soße!!! Die Portion war für ein Kleinkind, aber sicher nicht für einen Erwachsenen, der auch noch kein Mittagessen bekommen hat, weil der transfer so spät war. Die Koordinatoren haben dann kurz ihren Namen gesagt, dabei hatten sie alle eine Bierflasche in der einen und eine Zigarette in der anderen Hand. Ich dachte ich bin im falschen Film.
Trotzdem bin ich ein bisschen motiviert ins Bett gegangen weil ich dachte, es kann ja nur besser werden am nächsten Tag.
Weit gefehlt! Von Tag zu Tag wurde es nur schlimmer. Die Koordinatoren sind die unfreundlichsten Menschen die ich kenne. Sie rauchen den ganzen Tag nur, auch wenn sie bei den Tieren in den Gehegen sind, wenn sie die Babybaboons auf dem Arm haben und sogar wenn wir mit dem Auto im total trockenen Gras rumfahren. Überall in Namibia wird auf Rauchverbot hingewiesen und kleine Flächen markiert wo nur Steine sind, wo rauchen erlabt ist. Aber diese Leute interessiert es Null, dass Namibia jeden Tag darm kämpft kein Buschbrand zu haben.
Beim Morgenmeeting kommen dann von der Hauptkoordinatorin so Aussagen wie: let´s feed the fucking animals.... oder: Just kill it... Dazu ist sie ein Mannsweib von ca 150 kg und hat eine Stimme wie ein Megaphon das eine Erkältung hat. Horror kann ich nur sagen!!!

An sonsten hat für alle Koordinatoren nur Party, Alkohol und Mädels abschleppen gezählt. Wer sowas will, der soll einfach zu Hause bleiben, aber nicht auf eine Wildlife Fram im Herzen vom wunderschönen Namibia kommen. Dieser Fleck Erde ist so schön und man kann so viele Abenteuer in der Natur mit afrikanischen Tieren erleben, aber diese 5 Leute haben alles kaputt gemacht. Ich könnte noch viel mehr aufzählen was mich stört, aber das würde viel zu lange dauern.
Ich wusste also, Plan B muss her. Ich habe Abriana von der Naankuse Farm geschrieben, wo ich 4 unbeschreiblich tolle Wochen erlebt habe, ob ich zurück kommen kann. Sie hat 2 Tage alles versucht, Leute rumzuschieben und die Research Farmen angeschrieben, doch alles ist bis 15 Dezember komplett ausgebucht.

Alleine als Frau in Namibia ein Auto zu mieten und herum zu fahren ist auch eine doofe Idee, denn wenn was am Auto ist, steht man alleine in der Pampa, außerdem hätte ich eine komplette Campingausrüstung kaufen müssen und hätte Zeit gebraucht, die Route zu planen.
Also war klar, ich muss Namibia früher als geplant verlassen. Diese Entscheidung viel mir unglaublich schwer und auch jetzt kann ich mich immer noch nicht mit dem Gedanken anfreunden, dass ich seit gestern in einem anderen Land bin. Namibia ist und bleibt das Land in dem ich mich zu Hause fühle. Wer meine Fotos gesehen hat, weiß wie schön es ist und wie glücklich ich war dort zu sein und 4 geniale Wochen gehabt zu haben.
Wo bin ich jetzt?!?!? In Südafrika bei meiner lieben Gastfamilie. Da meine Freundin Viola ja erst am 24.11. nach Kapstadt kommt und ich dort keine 3 Wochen warten wollte, bin ich gestern von Windhoek nach Johannesburg geflogen und meine Gastmutti hat mich am Flughafen abgeholt. Den Kids hatten wir nichts verraten und so war die Freude riesig, als ich abends in ihrem Zimmer stand. Es ist so schön an einem Ort zu sein wo jeder glücklich ist, mich wieder zu haben und zu hören dass die Kids die letzte 6 Wochen wo ich weg haben, jeden Tag von mir erzählt haben und gefragt haben, wann ich wieder komme.
Ich bleibe jetzt also bis 24.11. hier und fliege dann nach Kapstadt, wo ich mit Viola meine lange Reise starte.

Donnerstag, 27. Oktober 2016

Neuras und 1 Woche Naankuse


Meine Woche auf Neuras fing mit einem entspannten Tag an, den wir gemeinsam bei einem Sonnenuntergang am Canyon beendet haben.

Am nächsten Morgen hat uns unsere Koordinatorin Janette auf ein GPS Training geschickt. Die Streck war ca 8 km lang. Insgesamt mussten wir 9 versteckte GPS Punkte finden. Den ersten hat sie uns gegeben und dort haben wir dann die nächsten Koordinaten bekommen. War wie eine Schatzsuche und hat echt Spaß gemacht.


Die nächsten Tage haben wir dann mit Cheetah füttern, Hiking, Tracking und suchen nach dem Leoparden verbracht, der schon 10 Kälber des Nachbarn gerissen hat. Mit Ivan dem Manager sind wir dann auf Spurensuche gegangen und haben den Ort gefunden wo das letzte gerissen wurde. Von dort aus haben wir Fußspuren, Schleifspuren und Blut verfolgt und sind 1 h später bei der Höhle gelandet wo er das Kalb dann in ruhe gegessen haben muss. Es war echt spannend, welche Hinweise man si alles auf dem Weg findet. Von kleinen Bluttropfen über Fußabdrücke bis hin zu Grashalmen die in eine bestimmte Richtung geschliffen wurden. Toller Tag!


Am Freitag waren wir dann im Namib Naukluft Park Hiken. Total schöne Landschaft, SEHR Grün für Namibia und tolle Tiere. Der Hike führte zu zwei natürlichen Pools mit Kristall klarem türkisnem Wasser. Ein Traum! Vor allem war ich mit zwei anderen alleine dort, außer uns niemand. Nur ein Kudu, der am Pool war zum trinken. Er hat uns mit seinen großen Ohren und den riesen Hörnern angestarrt. Wir waren so leise, weil wir ihn nicht erschrecken wollten. tatsächlich ist er da geblieben und wir konnten sogar Fotos von uns im Wasser machen, mit ihm im Hintergrund. Sowas cooles!Kordinatoren haben später gemeint, sowas passiert vielleicht in 100 Jahren 1 Mal. Sehr sehr schönes Erlebnis.








Samstag mittag ging es dann auch schon zurück nach Naankuse (die Hauptfarm nahe Windhoek). Dort waren gleich wieder so viele Menschen. Waren wir echt nicht mehr gewöhnt nach den 3 Wochen in kleinen Gruppen.
Die 5 Tage waren aber trotzdem echt schön. Das Beste war definitiv der Baboonwalk. 3 Jahre hatte ich keinen... also war es echt cool mit den ganzen Rackern wieder in der Pampa spazieren zu gehen.



Was auch echt cool war, war der Research Tag mit Koordinatorin Jo. Wir haben wie auf Kanaan FIT gemacht, zwei Käfige in die Gehege zu den Cheetahs gebracht, die sollen nämlich umziehen. Aber dafür müssen sie erstmal eingefangen werden. Dann haben wir noch mit Hannlo zwei Schlangen freigelassen die auf der Farm gefunden wurden.Und bei den Löwen waren wir auch noch. Mega cooler Tag also.








Koordinatorin Jo aus Australien

Außerdem sind momentan 3 Babybaboons auf der Farm. Abwechselnd passt jeder mal auf die kleinen auf und nimmt sie sogar abends mit ins Bett. Die sind einfach sooo süß, vor allem wenn sie vor lauter rumtoben auf ihrer Milchflasche einschlafen ;-)




Meine Liebe zu Baboons hat mich auch sehr mit Koordinatorin Camilla, aus Schweden zusammengeschweißt. Sie war glaub mein Lieblingsmensch auf der Farm.
Koordinatorin Camilla aus Schwden

Momentan sitze ich in Windhoek im Hostel und warte auf den Transfer nach Harnas der morgen früh ist.

Mir geht's wie immer super. Liebe und sonnige Grüße ins verregnete Deutschland