Dienstag, 21. Februar 2017

Grünes Ubud


Die letzten Tage in Ubud war ich immer mal wieder ein bisschen spazieren und habe ein paar Cafe´s außerhalb der Stadt besucht.
Ein wirklich schöner walk war zur Dragonflyvillage. Ein schmaler weg der immer weiter aufs Land frührt und dabei vorbei an Reisfeldern wo man die Einheimischen bei ihrer Arbeit beobachten kann. Links und rechts des Weges sind viele Palmen und es reihen sich grasgrüne Wiesen und Reisfelder aneinander.




 Der zweite Walk war der bekannte Champuan Ridge walk der zum Karsa Cafe führt. Als wir los sind hatte ich mit einem viel längeren Spaziergang gerechnet, am Ende waren es vielleicht 10-15 Minuten auf dem schönen Weg mitten im Grünen und dann nochmal 5 Minuten durch einen kleinen Ort. Muss sagen da hatte ich mir echt etwas längeres erhofft, dadurch dass der Weg überall so empfohlen wird. Im Karsa Cafe haben wir dann 2 stündchen verbracht bevor es zurück ging.



Morgen geht es an die Küste ins Romune Resort mit Muttern für 4 Tage. Luxus Urlaub für einen Backpacker!

Freitag, 17. Februar 2017

Monkey Forrest und Reiseupdate


Die Tage in Ubud gehen entspannt einer nach dem anderen um: ausschlafen, frühstücken gehen, ein bisschen in der Stadt bummeln gehen, ab und zu zur Massage und nachmittags gerne in das ein oder andere Cafe.

Vor zwei Tagen war ich mittags aber mal im Monkey Forrest hier in Ubud. Der liegt quasi in der Stadt und von einer auf die andere Minute wird man in eine komplett neue Welt mitgenommen. Eben noch im hektischen Stadtverkehr mit tausend Taxifahrern die einen alle 2 Minuten anquatschen und plötzlich im ruhigen Dschungel mit ganz vielen freilaufenden Affen. Da habe ich mich gleich viel wohler gefühlt. Natur und Tiere einfach eher mein Element als Stadt!


Die Affen waren ein Glück sehr lieb und haben weder geklaut noch gebissen ;-) Die meisten Weibchen hatten auch Babys was super süß zum anschauen war.


Wie clever diese Affen sind hat uns einer gezeigt, der wohl durst hatte und eben mal zum Wasserhahn ist, ihn aufgedreht hat, daraus getrunken hat und ihn dann ordnungsgemäß zugedreht hat.


Habe die Stunde im Affenwald echt genossen bevor es zurück in Hektik und. Taxi,Taxi, do you want Taxi... ging. Muss sagen das geht mir hier in Ubud gehörig auf die Nerven dass einem alle 10 Meter ein Taxifahrer ein Schild unter die Nase hält und fragt ob man ein Taxi braucht. Warum verstehen die nicht, dass wenn ich eins bräuchte schon zu ihnen kommen würde.




Was ganz anderes Mal: Reiseplanung:
Habe diese Woche erfreuliche News aus Amerika bekommen. Habe dort jetzt eine Gastfamilie die mich mit offenen Armen empfängt und kaum warten kann bis ich endlich komme. Habe mit den News ein bisschen gewartet da in den letzten Monaten viele Familien zur Wahl standen und es ein hin und her war. Aber jetzt bin ich zu 100 %  begeistert und aufgeregt die Familie kennen zu lernen. Es wird ziemlich ähnlich wie in meinem Leben in Südafrika. Also mal wieder Volltreffer! Mal ein paar Eckdaten für euch: Es geht nach Murrieta Californien ( halbe Strecke Los Angeles-San Diego), riesen Haus mit Pool und Fitnessraum, 4 Pferde zu Hause mit Reitplatz, 3 Gastgeschwister (Carly 15, Logan 13 und Keyleen 11) Also zwei Schwetsern und ein Bruder. Mit der Gastmutti Diana habe ich schon viel Kontakt und sie ist mega lieb. Kann also bald losgehen! Nur noch 14 Tage dann sitze ich schon im Flieger.
Jetzt kommt am Mittwoch aber erstmal für 8 Tage meine Mutter zur Steppvisite vorbei und es geht für mich ausnahmsweise ins HOTEL!!! Die werden mich da bestimmt schief anschauen mit meinem Backpack ;-)

So das wars jetzt mal für heute. Sonnige und warme Grüße aus Bali

Sonntag, 12. Februar 2017

Indonesien- Yogyakarta


Ich weiß es ist schon eine Woche her dass hier der letzte Beitrag kam aber es ist einfach schon wieder so unheimlich viel passiert und irgendwie habe ich keine ruhige Stunde gefunden um mir für den Blog Zeit zu nehmen. Jetzt aber dafür ausführlich und ganz von vorne:

Am 7.2. sind Vivi und ich zusammen nach Krabi zum Flughafen gefahren und ab da ging es dann auch schon getrennte Wege. Die 3 Wochen zusammen sind einfach verdammt schnell um gegangen. Für mich ging es nach Kuala Lumpur, dort 4 Stunden warten und dann nochmal 2 h nach Indonesien und zwar noch Yogyakarta oder kur einfach Jogja. Mit dem Taxi ins Hostel und dann erstmal schlafen. Das Hostel liegt in einem kleinen Weg mitten in der Stadt und ist einfach genial. Auf Hostelworld schon mit 9,7 bewertet und das zurecht! Man fühlt sich wie in einer Familie und es ist super sauber, dazu hat das ganze noch einen Vintage Style und ganz viele Chillecken zum entspannen.



Ein Tag bin ich mit zwei anderen Mädels einfach durch die Stadt gelaufen und haben uns das Wasserschloss und die kleinen Kunststraßen angeschaut. War ganz nett aber der Stadtverkehr war mir schon wieder viel zu viel. Hektik ist einfach nicht mehr mein Ding (war es glaub auch noch nie).
Nachmittags wurden dann die vielen gemütlichen Cafes getestet.





Nach einer 3 Stunden Nacht ging es um 3.30 Uhr mit dem Taxi zum Borobodur Tempel eins der Weltkulturerbe. Den Sonnenaufgang wollten wir von einem Hügel aus anschauen doch leider haben uns die ganzen Wolken der Regenzeit keinen Sonnenaufgang geschenkt.



Naja abgeharkt und runter zum eigentlichen Tempel. Der hat mir auch richtig gut gefallen. die ganzen runden Stupas im Hintergrund grüne Reisfelder, Palmen und noch ein bisschen Nebel. Toller Blick! Trotzdem hat es mich im Vergleich zu Bagan in Myanmar nicht ganz so gefesselt, man konnte irgendwie keine Ruhe dort finden. Das war in Bagan ganz anders, da konnte man den Touristenmassen ein bisschen aus dem Weg gehen.







Eine Nacht mit relativ viel schlaf folgte und ein entspannter Tag an dem ich mich meiner Reiseplanung angenommen habe. Nach langem googlen und lesen in Reiseführern bin ich zu dem Entschluss gekommen dass ich momentan nicht wirklich motiviert bin ständig Bus, Zug, Taxi zu fahren nach Hostels zu suchen um eine Nacht dort zu verbringen da es keine Direktverbindungen gibt. Deshalb wurde der Mount Bromo erstmal gestrichen und ich habe beschlossen nach Bali zu fliegen was 1 h dauert und mich 40 Euro kostet, statt 4 Tage unterwegs zu sein mit Bus, Zug, Fähre Taxi und das alles nur um einen Vulkan zu sehen.

Vulkan ist auch das nächste Stichwort: Die Nächste Nacht wurde nämlich nicht geschlafen sondern den Vulkan Merapi bestiegen: Das hieß 22 Uhr am Hostel los, 2 h Fahrt und dann nochmal 1 h in einem Dorf warten von wo aus der Hike dann los ging. Der Vulkan Merapi ist der aktivste Vulkan in Indonesien und bricht im Schnitt alle 7 Jahre aus, das letzte Mal war 2010! Also wer rechnen kann.... wir haben 2017!
Es gab auch einen Grund warum ich genau diesen Vulkan bestiegen habe. Ihr erinnert euch sich noch an Daniel und Jessi die zwei Reiseblogger mit denen wir in Kapstadt auf den Lions Head sind und die ich in Johannesburg nochmal getroffen habe?!?! Sie haben mir damals die Challange gegeben da sie meinten es war das anstrengendste was sie je gemacht haben! Also gut Challange accepted!!!

Um 1 Uhr nachts ging es dann los mit circa 10 anderen und 4 Guides. Ich kann nur sagen: es war verdammt anstrengend! Nach ca 2 Stunden mit Taschenlampe auf dem Nassen Boden steil Berg auf haben wir eine kleine Pause gemacht. Wir waren schon alle patsch nass geschwitzt und deshalb haben wir gleich angefangen zu frieren sobald man nur stehen geblieben ist. In der Ferne zog ein Gewitter auf und es war verdammt stürmisch. Unsere Guides meinten nur dass wir es warscheinlich heute Nacht nicht bis an den Krater schaffen würden es sein einfach zu gefährlich. Bei dem Wind fliegen uns nur Sand und Steine um die Ohren. Trotzdem wollten wir weiter. Immer noch mit Taschenlampe und jetzt auch noch bei Nebel und Regen ging es weiter. Zentimeter für Zentimeter, denn es ging einfach nur Steil nach oben. Auf 2500 Metern mussten wir dann pausieren.


Es war inzwischen 3.30 Uhr und es regnete immer noch. Unsere Guides haben uns dann mitten in der Pampa ein Lagerfeuer gemacht und dort hieß es dann ausharren, denn wir konnten weder weiter da nun der gefährliche Teil vor uns lag, noch zurück da es im dunkeln zu gefährlich sei runter zu klettern.
2 h mussten wir also im kalten, nassen auf hartem Boden am Feuer sitzen und auf das erste Tageslicht warten. Manchmal frage ich mich, warum ich immer solche Abenteueraktionen starte und nicht wie jeder Andere gemütlich im Bett liege und schlafe.Als man gegen 5.30 langsam etwas sehen konnte sah man aber auch nur Nebel um uns herum. Das hieß wir konnten nicht weiter sondern mussten runter. Ziemlich frustrierend wenn man sich mit aller Kraft auf 2500 Meter gekämpft hat und der Krater auf 2900 Metern liegt.
Naja was solls, so konnten wir wenigstens früher zurück und ins Bett. Auf dem Abstieg zogen die Wolken einmal kurz weg und man konnte wenigstens den Berg auf der andern Seite genießen.

Um 8.30 waren wir zurück im Dorf und um 11 Uhr dann endlich im Hostel, wow wir nach einer genialen Dusche erstmal ins Bett sind. Nachmittags noch zur verdienten Massage und gemeinsam den letzten Abend mit der Gruppe in Jogja ausklingen lassen und dann früh ins Bett denn am nächsten Morgen musste ich schon wieder um 5 Uhr aus dem Bett um den Flieger nach Bali zu bekommen.

So das wars jetzt aber Mal, momentan bin ich in Ubud auf Bali und genieße diesen Ort einfach nur. Dazu aber mehr im nächsten Blog.

Montag, 6. Februar 2017

Koh Lanta


Die gemeinsame Zeit mit Vivi ist morgen auch schon wieder vorbei. 3 Wochen sind wie im Flug vergangen. Unsere letzten 5 Tage haben wir auf der Insel Koh Lanta verbracht. Gewohnt haben wir in den Bee Bee Bungalows. Der Besitzer ist sehr nett und es ist eine total schöne kleine Anlage direkt am Strand. Jedes Bungalow ist anders gebaut. Wir hatten ein zweistöckiges mit insgesamt 3 Betten und eigenem Bad, Balkon und zwei Hängematten. Es gab auch ein kleines Restaurant auf der Anlage, essen konnte man dann auf der Liege, in der Hängematte oder in keinen süßen Hütten.



Wir hatten uns für die 5 Tage kein Programm vorgenommen da wir einfach al entspannen wollten. Morgens haben wir ausgeschlafen und sind dann in eins der vielen gemütlichen Cafes frühstücken gegangen.

Danach ging es an den Strand, in die Hängematte oder nochmal ins Bett ;-) Es gab verschiedene Strände und wir sind überall mal gewesen.



Am Nachmittag haben wir uns meistens ein paar Früchte gegönnt oder auch gerne mal ein Eiskaffee! Es war nämlich verdammt heiß!!! Und danach wurde jeden Abend der Sonnenuntergang genossen:








Bei uns gab es auch eine sehr süße Thaidame die in einer keinen Hütte am Strand Massagen angeboten hat. Das habe ich natürlich ausgenützt und war zwei mal der der Cocos-Thai-Massage. War definitiv die Beste meiner ganzen Reise!

Abends sind wir immer Barfuß zum Abendessen da man einfach nur am Strand entlang laufen und sich dann für ein Restaurant entscheiden musste. Meistens waren wir im Where Else, einer gemütlichen Hippie Bar/Restaurant.







Zum Nachtisch sind wir dann immer ein paar Restaurants weiter wo man gemütlich bei Kerzenschein liegen und leckere Smoothies und Früchte naschen konnte.

Koh Lanta hat uns an sich super gefallen, es war nur ein bisschen sehr heiß.Was auch sehr interessant war wie man auf der Insel tankt. So sieht eine Tankstelle aus:

 Eben sind wir mit der Fähre zurück gefahren und sind jetzt eine Nacht in Krabi und morgen früh geht es um 5.30 AM zum Flughafen und dann für mich nach Indonesien wo ich morgen Abend in Yogyakarta ankomme. Bin schon sehr gespannt denn in Indonesien war ich selbst noch nie.